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Sonntag 05 Feb 2012
du bist hier: Schi / Osttirol Speed Trophy - 12. u. 13.12.2009
Osttirol Speed Trophy - 12. u. 13.12.2009 Drucken
Geschrieben von: Kofler Bernhard   
Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 17:57 Uhr
Speed_Trophy09_Koell_AlexanderOsttirol Speed Trophy 2009 im Großglockner-Ressort Matrei/Kals am 12 u. 13. Dezember 2009
ÖSV Läufer siegten an  beiden Renntagen.

>>> OESVlink - Pressebericht zu den Matreier FIS-Rennen
icon Ergebnisliste_Speed_Trophy_09_So (438.25 kB)
icon Ergebnisliste_Speed_Trophy_09_Sa (368 kB)

>>> zur Union Matrei Fotogalerie

185 Läufer aus 24 Nationen nahmen an der Osttirol Speed Trophy 2009 im Großglockner Ressort Kals Matrei teil. Ausgezeichnete Pisten- und Wetterbedingungen sorgten für beste Voraussetzungen und für spannende Rennen. Ausgetragen wurden zwei SG’s, wobei die ÖSV  Läufer das Renngeschehen klar beherrschten.
Am Samstag, dem ersten Renntag, ging der haushohe Favorit Manuel Kramer aus Flachau  mit Startnummer eins ins Rennen. Volles Risiko war sein Motto, denn der amtierende Junioren Weltmeister des ÖSV wollte seiner Konkurrenz eine entsprechende Richtzeit vorlegen. Bei der Einfahrt in den  ersten, etwas kürzeren Steilhang, unterlief Kramer ein grober Fehler, der das Ausscheiden des Favoriten zur Folge hatte. Von diesem Missgeschick des Junioren Weltmeisters gewarnt, ließen seine Konkurrenten etwas mehr Vorsicht walten. Das richtige Maß an Risiko und Vorsicht nahm der routinierte Vorarlberger Michael Gmeiner, der vor vier Jahren Doppelweltmeister ( Riesenslalom und Super G) war, dann aber durch eine schwere Verletzung über Jahre den Anschluss an die Spitze verpasste. Der  24jährige Vorarlberger  markierte mit der hohen Startnummer 36 Bestzeit und ließ einige, wesentlich höher eingeschätzte Läufer, hinter sich. Einen zwölffachen ÖSV Erfolg konnte lediglich der Schweizer Thomas Sax mit Platz acht  verhindern.
Am zweiten Renntag  sagten die starken Alpin-Nationen wie Schweiz, Italien, Deutschland und  Norwegen Revanche an. Tatsächlich gelang es dem Schweizer Thomas Singer mit Startnummer 4 eine tolle Bestzeit zu markieren. Einige, am Vortag so stark fahrende Österreicher, mussten die Überlegenheit des Schweizers und des Norwegers Iver Bjerkestrand  anerkennen. Nun lag es an Manuel Kramer, der am Vortag gestürzt war, die Ehre der Österreicher zu retten. Nach einem  fehlerlosen Lauf markierte der Salzburger eine Laufzeit, an die niemand seiner Konkurrenten herankommen sollte. Der Sieger des Vortages  Michael Gmeiner belegte des fünften Rang. 
Osttiroler Läufer spielten nur Nebenrolle in diesem internationalen Klassefeld
Bester Osttiroler an beiden Tagen war der Lokalmatador Alexander Köll, der aber für den schwedischen Schiverband startete. Der 19jährige Matreier  konnte sich an beiden Renntagen im ersten Drittel  des Klassements platzieren.
Beachtlich schlug sich der 16jährige Daniel Steiner aus Prägraten am Großvenediger am ersten Renntag. Mit einem Rückstand von 3 ½ Sekunden auf die Siegerzeit legte der Schladminger Schihandelsschüler mehr als nur eine Talentprobe ab. Am zweiten Renntag musste Daniel Steiner nach einem Torfehler aufgeben.
Der ebenfalls sechszehnjährige Lienzer Simon Schupfer zeigte am Samstag eine passable Leistung  und konnte durchaus mit den Läufern seiner Altersklasse mithalten. Beim SG am Sonntag unterliefen dem SCL Läufer einige Fehler,  wodurch er seine Leistung vom Vortag nicht bestätigen konnte.
Zu den jüngsten Läufern des gesamten Starterfeldes zählten die beiden Schiclub Lienz Nachwuchstalente Alexander Gander und Sandro Soubek. Die jungen Lienzer zählten in ihren Alterstufen zu den schnellsten Läufern und lieferten somit den Beweis, dass sie neben ihren nationalen Erfolgen auch international reüssieren können.  Bemerkenswert ist die fast idente  Leistungsstärke der beiden Lienzer. Am ersten Renntag hatte Alexander um wenige Hundertstel Sekunden die Nase vorne, am Sonntag lag Sandro Soubek minimal voran ( Soubek: . Rang 134 ; Gander  Platz 135) .
Thomas Reiter, der Jugendleiter des ÖSV zeigte sich beeindruckt von den tollen Verhältnissen im  Großglockner Ressort und von der gut strukturierten Organisation durch den  heimischen Schiclub.
 

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